Fotografie
In der Jugend wurden die ersten Photonen mit Rollfilm und einer Agfa eingefangen. Mit der “Ritsch-Ratsch-Klick”-Pocketkamera und einer KB-Film taugliche Taschenkamera "Optima" von Agfa wurde sorglos geknipst. Erst die Spiegelreflexkamera vom Typ “Exakta Varex IIa”, welche vom Großvater überlassen wurde weckte Verständnis für Zeit und Blende. Das Belichten musste mittels externem Belichtungsmesser ermittelt und an der vollmechanischen Kamera eingestellt werden. Schnell kam der Wunsch nach Fotoapparaten mit integrierter Messung und mehr Automatik.

Eine Ricoh-SLR befriedigte nur zwei Jahre, dann musste die erste “Nikon F801″ her. Dafür wurde kurz darauf auch ein maßgeschneidertes Unterwassergehäuse von Subal samt der notwendigen Blitztechnik von Subtronic besorgt. Die Marke NIKON blieb bis heute, wenn auch nicht mehr die erste F801. Diese fiel samt Weitwinkelobjektiv kurz nach den ersten UW-Aufnahmen einer Vollflutung des Gehäuses zum Opfer = Totalschaden.

Digital wurde es mit einer Olympus C2020, einer Sealife DC500, anschliessend der Nikon D200 mit Hugyfot UW-Gehäuse. Mittlerweile sind nur noch FX Kameras von NIKON im Einsatz. Bei den UW-Gehäusen kam dann nur noch die eines professionellen Top-Herstellers, nämlich SEACAM, in Frage.
Reisen
Ursprünglich galt es Reisen dokumentarisch festzuhalten. Entsprechend einem reisenden Freigeist wurde nie pauschal gebucht und spontan unterwegs geplant.
Faszination Wüste: Nach mehreren Reisen mit dem eigenen Auto nach Griechenland und der Türkei Mitte der 80er Jahre, wurde 1990 eine geplante Fahrt durch Anatolien bis zur irakischen Grenze kurzfristig durch den beginnenden ersten Irak-Krieg verworfen. In nur wenigen Tagen wurde komplett umdisponiert und die Reiseausrüstung für eine Reise in die Sahara angepasst. Die Tour führte mit dem eigenen VW-Bus von Deutschland aus über Italien, Sizilien und die Fähre nach Tunis, wo das erste Mal Afrika erreicht wurde.
Die bleibenden Eindrücke der Sahara – die Weite der Wüste, der Sternenhimmel, die Ruhe und Einsamkeit – wurden über die Jahre immer mehr und blieben bis heute.
Tauchen war neben Hobby auch Nebengewerbe. So wurden viele Urlaube (Cayman, Mexiko, Kapverdische Inseln, Florida) zwangsweise damit verbunden. Die Wüsteneindrücke waren aber immer präsent.
Bei den ersten Tauchurlauben in Ägypten wurde meine Partnerin, bei Ausflügen und Übernachtungen unter freiem Sternenhimmel in den Wadis des Sinai, schnell vom Zauber der Wüste gefangen.
Dann führte 2006 unser Urlaub durch eine kurzfristige Entscheidung innerhalb 3 Tagen, von der Idee bis zum Flug, nach Namibia. Mit dem eigenen Geländewagen fuhren wir zwei Wochen durch Zentralnamibia.
Es folgte 2007 die Reise nach Namibia und Botswana. Durch die vorhergesagte Wetterlage und massiven Überschwemmungen war an unser Ziel die Victoria-Fälle, nicht zu denken. Spontan wurde nach der Landung die ganze Reiseroute geändert, welche nun teilweise durchs Kaokeveld bis zur angolanischen Grenze führte. Im Anschluß erlebten wir dann doch im Okovango-Delta trotz der Regenzeit im März einen staubtrockenen Moremi-Nationalpark. Aber mehr dazu im Reisebericht.

Beim Tauchen kommt es zu einer anderen Art der Weite, Einsamkeit und Ruhe. Schwerelos, obwohl mit gewichtigem Tauchgerät und Fotoausrüstung versehen, wird die Unterwasserwelt nicht nur in den warmen Gewässern, sondern auch in den kalten und oft trüben Seen und Flüssen unserer Heimat erkundet.
Mittlerweile wird durch die Technik des geschlossenen, selbstmischenden Kreislaufgerätes eine ganz andere Art der Naturbeobachtung möglich, da lautloses Annähern ohne Blasenlärm möglich ist.

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